Romrod revisited

Auch diesmal gab es einen Gutschein einzulösen, denn wir waren da vor über 3 Jahren schon mal, damals noch ohne 4beiner. Auch diesmal sind wir in eine Hochzeitsgesellschaft hineingeplatzt, zumindest in die Vorbereitungen, die Party fand erst statt, als wir wieder weg waren. Nur bei unserem Selbstbegrüßungs-Apérol in der Bar war es etwas lebhaft. Aber schon der 2. Apérol konnte in ruhigem Ambiente genossen werden (war übrigens das erste Mal, das wir tatsächlich 2 hatten, jeder!).

Was beim letzten Mal etwas zu kurz kam, war die Geschichte des Schlosses. Die erste Burganlage stammt aus dem 12. Jhdt. und gelangte im 14. Jhdt. für die nächsten 600 Jahre in den Besitz des Landgrafen von Hessen. Im 15. Jhdt. entstand das Dorf um die Burg, die wiederum 150 Jahre später zum Jagdschlosses umgebaut wurde. Das Vogelbergsgebiet zählt auch heute noch zu den wildreichsten Deutschlands. Nach dem 2. Weltkrieg diente Romrod als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien und stand danach 30 Jahre leer und verfiel. 1996 übernahm die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Gemäuer und sanierte es innerhalb der kommenden 8 Jahre denkmalgerecht.2003 wurde dann auch der Schlosspark wiederhergestellt und seit 2004 residiert hier das Hôtel Schloss Romrod. Und es ist einfach nur hübsch und die Küche ist auch nicht zu verachten!

Auch wenn die Kirchturmuhr wieder jede Viertelstunde annoncierte, haben wir alle 3 sehr gut geschlafen. P wusste ja nun, in welche Richtung die Morgenrunde einzuschlagen ist und begab sich unter Zurücklassung des Gemahls auf einen kurzen Spaziergang, bevor es dann zum Frühstück ging. Verblüffenderweise hatten wir nämlich schon wieder Appetit!

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