Zwei Stunden zu früh (trotz Umwegs über einen Tesco) kamen wir im Zielgebiet an und taten uns dann doch etwas schwer, die Unterkunft zu finden, oder wenigstens unsere Vermieterin … Eine Stunde vor der vereinbarten Zeit, rief P dann mal an (google sei Dank!), um weitere Instruktionen zu erhalten. Surprise, die Cabin war gar nicht abgeschlossen und wir sollten einfach schon mal einziehen. Gut! Die anderen beiden Cabins waren noch verwaist und wir ließen Ilse einfach mal rumtollen. Die fühlte sich gleich wie Zuhause und als etwa zwei Stunden später die Vermieterin vorbeikam, wurde sie in Grund und Boden gebellt … Nahm sie uns aber nicht übel, der gemeine Brite ist sowas von Hunde-affin!















Also jetzt kommt mal ein bisschen viel Text, sorry … Als wir gebucht haben, hat uns der Umstand „Couples only – children not allowed“ positiv angesprochen. Wir haben kurz gezuckt, ob es womöglich ein schottischer Swinger-Club sei, aber nicht wirklich daran geglaubt, dass es hier wohl tatsächlich nur um „tossing the feathers“ geht. Das haben wir uns aber nicht so getraut, da das Bett schon einiges erlebt zu haben schien und ächzte und stöhnte (hoho) wie kurz vor dem Zusammenbruch. Im weiteren Verlauf sind wir dann auch noch auf andere Macken gestoßen: die Töpfe und Pfannen waren reichlich ramponiert, so dass wir alles in Backpapier im Backofen zubereiteten. Auch herrschte oft Mangel an Leitungswasser, wie wir nicht zuletzt beim Duschen feststellen mussten. Nach etwa 5 Minuten, die wenn man eingeseift auf dem Trockenen steht, ganz schön lang sind, lief es dann wieder … heiß, kalt, endlich angenehm – und dann war es wieder weg. Vielleicht wuschen sich die anderen im Jacuzzi, der übrigens die ganze Zeit pausenlos durchblubberte und sehr chlorhaltig war. Aber geräumig und gemütlich war es, ruhig (selbst der Einsatz eines Notarztwagens in Cabin Nr. 3 ging sehr diskret vonstatten) und für 3 Nächte vielleicht gar nicht so nervig, wie nach einer Woche.
Weiter geht es mit noch ein paar Fotos und einem Video rund um die Behausung:























Wir greifen jetzt etwas vor, die Geschichte zum Kilt gibt es im Kapitel „Edinburgh“:







