Weihnachts-Auszeit

T ist ja so ein Maritimer. Der will immer auf Boote und Schiffe und in Häfen. Was liegt da näher, als über Weihnachten mal auf ein Hausboot zu fliehen. Passende Angebote gibt es ja genug. Wir entschieden uns für die Eco-Lodges am Großen Brombachsee im schönen Franken. Da sind die Boote zwar fest vertäut, aber für den Anfang sollte es reichen! Außerdem wussten wir noch nicht, wie Ilse wohl auf dieses Umfeld reagiert. Um es vorweg zu nehmen: Hausboot-tauglich ist sie, aber die Stege mit Wasservögeln rechts und links waren fordernd! Besonders bei Glatteis, lacht T gerade im Hintergrund …

Wir kamen überpünktlich an und erfuhren, dass aufgrund des stürmischen Wetters leider der Boot-Transfer für uns und unser Gepäck nicht angeboten werden konnte. Also mussten wir unser Gepäck selbst über den Steg mit Bollerwagen karren. Haben wir aber auch geschafft.

Damit wir noch vor dem Finstern uns einmal kurz orientieren können, ging es nach dem Einräumen auf eine kleine Hunderunde. Wie üblich brach dann die Nacht heimtückisch über uns herein, aber seht selbst …

Und dann wurde es wild und rutschig.

Zum Glück hatten wir da kein Gepäck mehr mit zu schleppen, im Gegensatz zu einem jungen Pärchen, das dann erst einzog und mit den Naturkräften zu kämpfen hatte. Wir ließen jedenfalls den heiligen Abend dann gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen sah es etwas ruhiger aus und P schnallte sich diesmal dann auch die Spikes unter, die man uns beim Check-in ausgeliehen hatte.

Es wurde dann aber im Laufe des weiteren Morgens zusehends schöner und wir hatten wieder unser klassisches Reisewetter.

Das Versorgungsbööötchen kam und lieferte die Frühstückskisten aus.

Nach dem Frühstück rüsteten wir uns für einen größeren Spaziergang. Trotz prächtigem Wetter war zum Glück nicht besonders viel los.

Gute 5 Kilometer oder anderthalb Stunden, das sollte reichen, zumal uns langsam kalt wurde und der Hund ja auch nass war.

Am nächsten Morgen war der See fast spiegelglatt, dafür aber auch der Steg mehr gefroren, ohne ständig überschwappendes Wasser.

Bei dem großzügigen Frühstücksangebot hatten wir beschlossen, dass unser Besuch bereits zum gemeinsamen Frühstück anrückt. Außerdem wussten wir inzwischen, wie man die Brötchen korrekt aufbackt (die von gestern hatten sich in ultraharten Schiffszwieback verwandelt).

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf eine gemeinsame Spaziergehrunde – natürlich nicht ins Vogel-Sperrgebiet.

Schön war’s, danke, dass ihr die Fahrt auf euch genommen habt!

Auf Anraten eines guten Freundes wurden die vielen Feiertagskalorien ein wenig reduziert. Oder es gab da irgendein Missverständnis.

Am letzten Morgen ging alles etwas straffer, da wir schließlich um 11 diesmal dann tatsächlich geshuttled wurden. Zumindest T. P und I sind lieber zu Fuß über den Steg zum Automobil vorgegangen.

War eine gelungene Weihnachts-Auszeit, die wir sicher irgendwann noch mal wiederholen werden.

Nach einer Kuchen-Stippvisite bei Ps Mutter ging es dann gen Heimat.

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