Weihnachts-Auszeit

T ist ja so ein Maritimer. Der will immer auf Boote und Schiffe und in Häfen. Was liegt da näher, als über Weihnachten mal auf ein Hausboot zu fliehen. Passende Angebote gibt es ja genug. Wir entschieden uns für die Eco-Lodges am Großen Brombachsee im schönen Franken. Da sind die Boote zwar fest vertäut, aber für den Anfang sollte es reichen! Außerdem wussten wir noch nicht, wie Ilse wohl auf dieses Umfeld reagiert. Um es vorweg zu nehmen: Hausboot-tauglich ist sie, aber die Stege mit Wasservögeln rechts und links waren fordernd! Besonders bei Glatteis, lacht T gerade im Hintergrund …

Wir kamen überpünktlich an und erfuhren, dass aufgrund des stürmischen Wetters leider der Boot-Transfer für uns und unser Gepäck nicht angeboten werden konnte. Also mussten wir unser Gepäck selbst über den Steg mit Bollerwagen karren. Haben wir aber auch geschafft.

Damit wir noch vor dem Finstern uns einmal kurz orientieren können, ging es nach dem Einräumen auf eine kleine Hunderunde. Wie üblich brach dann die Nacht heimtückisch über uns herein, aber seht selbst …

direkt am Parkplatz ist auch die lokale Segelschule
erst noch schnell ein Blick vom Oberdeck

Und dann wurde es wild und rutschig.

Zum Glück hatten wir da kein Gepäck mehr mit zu schleppen, im Gegensatz zu einem jungen Pärchen, das dann erst einzog und mit den Naturkräften zu kämpfen hatte. Wir ließen jedenfalls den heiligen Abend dann gemütlich ausklingen.

nicht alle (19) sind belegt
der restliche Whisky-Adventskalender ist auch mit in Urlaub gefahren

Am nächsten Morgen sah es etwas ruhiger aus und P schnallte sich diesmal dann auch die Spikes unter, die man uns beim Check-in ausgeliehen hatte.

das kleine Braune spinnt! Das ist nämlich kein Blesshuhn, sondern der Hund
und sofort gefriert das Fell …
das Steg-Inventar ist auch alles mit Eis überzogen

Es wurde dann aber im Laufe des weiteren Morgens zusehends schöner und wir hatten wieder unser klassisches Reisewetter.

der Steg wird gesplittet
Blick auf die Korbsauna neben uns, die wir aber verschmäht haben
was geht denn da ab?

Das Versorgungsbööötchen kam und lieferte die Frühstückskisten aus.

irre großzügig
doch, natürlich kriegt der Hund auch was …

Nach dem Frühstück rüsteten wir uns für einen größeren Spaziergang. Trotz prächtigem Wetter war zum Glück nicht besonders viel los.

nochmal bei Sonnenschein den Dachrundblick genießen
doch noch ordentlich Seegang
die Rezeption

viele Vögel auf dieser Seite des Sees
blöde Taube
ach sooo …
„Gekippter Halbkreis“ mit einem Gesamtgewicht von 43 Tonnen massiven Stahls
da hinten sind Schwäne
und P hat keine Leine …
pöh, keiner da
oh, erst auf dem Rückweg gesehen …

Gute 5 Kilometer oder anderthalb Stunden, das sollte reichen, zumal uns langsam kalt wurde und der Hund ja auch nass war.

für den restlichen Tag willenlos
Eierlikör und Schiffskekse
unsere heilige Fischsuppe
mitgebrachtes Tiramisu
„räusper“
nochmal schnell ne Gassirunde

Am nächsten Morgen war der See fast spiegelglatt, dafür aber auch der Steg mehr gefroren, ohne ständig überschwappendes Wasser.

Südpolarmeer
um die Zeit sind natürlich nur Bekloppte wach
scheinbar unbewohnt

Bei dem großzügigen Frühstücksangebot hatten wir beschlossen, dass unser Besuch bereits zum gemeinsamen Frühstück anrückt. Außerdem wussten wir inzwischen, wie man die Brötchen korrekt aufbackt (die von gestern hatten sich in ultraharten Schiffszwieback verwandelt).

„wie geht das mit den Spikes?“
willkommen Anke & Härry
& Kona
die Champagnerflasche erfreute sich so großer Beliebtheit, dass Kona zuhause dann ihre eigene Flasche bekam

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf eine gemeinsame Spaziergehrunde – natürlich nicht ins Vogel-Sperrgebiet.

Biberschaden
Waldorf & Statler

Schön war’s, danke, dass ihr die Fahrt auf euch genommen habt!

Auf Anraten eines guten Freundes wurden die vielen Feiertagskalorien ein wenig reduziert. Oder es gab da irgendein Missverständnis.

komplette und leckere Resteverwertung
hier auch
qed …

Am letzten Morgen ging alles etwas straffer, da wir schließlich um 11 diesmal dann tatsächlich geshuttled wurden. Zumindest T. P und I sind lieber zu Fuß über den Steg zum Automobil vorgegangen.

besenrein
haben wir zum Glück nicht gebraucht
tschöö

War eine gelungene Weihnachts-Auszeit, die wir sicher irgendwann noch mal wiederholen werden.

Nach einer Kuchen-Stippvisite bei Ps Mutter ging es dann gen Heimat.

Letztendlich hat es uns eine knappe Stunde länger aufgehalten, aber wir haben es wie immer geschafft!

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