Mein Gott, muss das denn sein?! Ja, désolés, wir MUSSTEN mal wieder raus, trotz Corona oder eben wegen Corona, oder ach … wir wissen es auch nicht. Jedenfalls waren wir in Brüssel, so! Und somit haben wir einen weiteren Haken auf der „Bucket List für Paare“ abgearbeitet: Silvester im Ausland. Und wie John und Yoko sind wir im Hilton abgestiegen, wenn auch nicht in Amsterdam. Wie wir feststellen mussten, hatte der Hotelstandard in den vergangenen 52 Jahren wohl etwas gelitten …
Anreise mit Arthur (Ts Geschoss)mächtig europäisch hieraber die Hauptstadt Europas bleibt natürlich Pariserster Eindruck aus der Tiefgarage auf dem Weg ins Hotelsieht mit Licht am Abend etwas lauschiger ausvielversprechende Eingangshalledas Bett schaut gut aus, auch wenn die Lampen zusammengestoppelt sindimmer muss Mann auf Frau wartenweil die das Badezimmer einräumt und dokumentiertdie Badewanne ist aber echt klein …dafür hat der room einen schönen view!
Um das noch einmal richtig zu stellen: natürlich sind wir nicht in einer Absteige untergekommen. Aber was wir uns vorher vom Hilton versprochen hatten, ist eben nicht wirklich eingehalten worden. Hätten wir im Ibis gebucht, wären wir mit anderen Erwartungen angereist und nicht enttäuscht worden. Wir hatten uns etwas mehr Luxus erhofft, was man sich eben so vorstellt, wenn man im Hilton bucht. Nach dem Auspacken sind wir erstmal eine kleine Runde im noch-Hellen über die Grand Place (nicht „Grande“ weil wallonisch).
echt belgisch, ein ganzer Torbogen voller Schlümpfesowas lässt unser gemeinsames Herz immer höher schlagen, très joliehat jemand Lust auf nen rosa Elefanten?kleiner nachweihnachtlicher KunsthandwerkmarktRathaus und angrenzende FassadenZunfthäuser mit Zunftkrandas geht direkt auf die Hüften!
interessante Fensterkompositionenmit einer Art Bild-im-Bild-HintergrundKrippenausstellung der internationalen ansässigen GemeindenBeitrag der chinesischen GemeindeBibel-Comic (wir sind schließlich in Belgien)die libanesische Gemeinde schickt Camouflage ins RennenJapanBierdosen im Kirchen-Shop??oder doch eher Kerzen …nasenbohrende Kinderund Bezug zur Pandemieschaut schwer nach Fußball ausder koreanische Beitragda es auf dem Zimmer nur Instant-Kaffee oder Tee gab, sind wir mit dem togo-Kaffee und herrlichen Zimtschnecken aus dem angrenzenden Café eben hochlangsam wird es gemütlich!
Nach kurzer Stärkung folgte ein Abendrundgang. Erstaunlich viel Volk war unterwegs. Und das Lichterbrimborium kam auf den Fotos nicht annähernd so gut herüber, wie auf diesem Video:
Galeries Royales St. HubertMeerjungfrau à la Magrittetypischer Belgierencore une foisendlich! Brüsseler SpitzeManneken Pis mit Sonderausstattungwohl wahrdas Hilton sollte sich mal ein Beispiel nehmen! Kristalllüster auf der Straße!Hexenausstellung – leider nicht besuchtBrüsseler Waffeln jeglicher couleurOh mein Gott, sie sind unter uns, sogar über uns!Hotelzimmer rechts im 3. StockHauptbahnhof
Natürlich gibt es auch am Silvesterabend in Brüssel 24/7-Supermärkte und so konnten wir zusätzlich zu unserem mitgebrachten comme d’habitude-Fisch auch noch Baguette, Käse, Bier und Gin Tonic erstehen. Denn: das Silvester-Dinner im Hilton war selbstverständlich längst ausverkauft. Das hätte man uns aber auf unsere Anfrage Ende Oktober bei der Buchung auch mitteilen können. Stattdessen kam eine Standard-Mail mit der Info, dass man Corona-bedingt auf dem Zimmer abendessen und auch frühstücken solle. Ohnehin fühlten wir uns bei der offen zur Schau gestellten allgemeinen Sorglosigkeit auf dem Zimmer wohler und auch „sicherer“.
Jaaa, Luxus im Hilton, endlich!die Eiswürfel sorgten ruckzuck für gekühlte Dosen!voilàschmeckt’s, Frau B?anschließend sind wir auf den leeren Flur umgezogen, in die Privat-Loungeund jetzt mal wieder ein Video!
Noch vor Mitternacht hatten wir ausreichend Zeit für ein Bad
ist echt schon etwas arg schmalegal, cheers!sieht etwas trostlos aus, der Spanische Platzdann gucken wir doch aus den Fenstern im Flur bei unserer Privat-LoungeUps, weggegangen – Platz vergangen
Also gut, dann doch vom Zimmer aus – haltet Euch fest!