Tatsächlich mal wandern

If you are in Rome … Neeee 😉 aber wenn wir schon mal im Vogelsberggebiet sind, und uns immer gerne als Natur-Heinze ausgeben, kann man auch mal wandern!
Auf der oben verlinkten Homepage haben wir unter „Wege finden“ unsere Parameter eingegeben und uns für den Bergmähwiesenpfad entschieden. Da wir ja nicht wussten, wie komfortabel die Route ausgeschildert ist, gab es zur Sicherheit noch die gleichzeitige Routenführung mit komoot und los ging’s! 

Zuerst führte der narrensicher (gefühlt alle 20 m, auch wenn es gar keinen Abzweig gab)  ausgeschilderte Weg nach bereits ordentlichem Anstieg über die namensgebenden Wiesen direktemang in den Wald

Dann gab es eine Panorama-Strecke und wir besetzten anschließend die nächste Bank gemeinsam  für eine wohlverdiente Pause.
Weiter ging es teils sehr naturnah, was wir aber wegen einer anhänglich-aufdringlichen Spaziergängerin, der wir entkommen wollten, nicht so fotografisch genießen konnten.

Es wechselten sich dann die Bergwiesen mit Ausblicksmöglichkeiten und Trampelpfaden entlang von Bächen miteinander ab. Einmal haben wir auch eine völlig leere Landstraße überquert.

Was für ein toller Einstieg in das Wochenende! Wir haben in der Auswahl alles richtig gemacht und uns bewusst gegen eine „spektakuläre“ Route durch Felsen oder Vulkangedöns entschieden. Wir hatten zwar befürchtet, dass dieser „größtenteils sonnige“ Weg mit mittlerem Anspruch und dem blumigen Anschein an einem der ersten Sonnentage noch dazu an Ostern total überlaufen wäre, waren aber größtenteils alleine unterwegs. Wir wissen jetzt auch, dass wir mit (Zitat aus der Beschreibung des Bergmähwiesenpfads, divergierte etwas von der komoot-Messung) knapp 9 km, 2 dreiviertel Stunden, Schwierigkeit medium und 280 Höhenmeter jeweils auf und ab gut an unsere Grenzen gestoßen sind. Die letzten Aufstiege wurden dann schon mal bestöhnt und ein kleines Murren machte sich bei uns beiden bemerkbar. Aber hey – jetzt wissen wir das auch mal!

Witzisch: Auf der Herfahrt fielen uns immer wieder Autos mit Kennzeichen FB auf. P, die Blitzbirne, platzte dann irgendwann heraus „was machen denn bloß die ganzen Freiburger hier? Da ist schon wieder einer!“ und T, gutmütig auf die Intellenz seiner Gefährtin vertrauend (passiert ihm sicher so schnell auch nicht wieder), wunderte sich belustigt mit. Als wir dann irgendwann von Freiburgern umzingelt waren, wurde es ihm verdächtig und er googelte, dass FB natürlich für Friedberg steht. FRiede sei mit den Freiburgern!

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