

Endlich! Von Eva & David bekamen wir den Tipp, doch mal in der Heckenrose vorbeizuschauen. Hatten wir vor, als wir beschlossen, im Mai runter nach Krauchenwies zu fahren und dann kam uns die Corona-bitch dazwischen.
Vor ein paar Wochen haben wir immerhin Elli & Thomas „hingeschickt“ und danach dann final beschlossen, dass wir nicht bis Oktober warten, sondern verdammt noch eins auch mal wieder was schickes verdient hätten und haben spontan die paar freien Tage im August genutzt! Und zwar – wenn schon, denn schon – direkt für ein Gourmet-Arrangement … och! Zwei Nächte mit Frühstück und Vier-Gang-Menue (jetzt bekommt mein frankophiler Liebster wieder einen Fön, weil ich mich dem „ü“ verweigere …) und Fünf-Gang-Menue mit Weinbegleitung.
Sehr cool, hatten wir doch bereits selbst am ersten Abend den Blanc de Noirs von Weber-Link aus dem Dorf zum Mitbringsel erkoren, bekamen wir dann am zweiten Abend noch 2 sehr leckere Weiße, einen Riesling von Matthias Müller vom Mittelrhein und einen Auxerrois von Wöhrle aus Lahr. Allerdings musste der weibliche Part des Genießer-Duos feststellen, dass ihr fünf Gänge echt n touch too much sind … aber elle ne regrette rien! Und jetzt kommen die Bilder.






Das war also unser Zimmer mit Riesenbalkon und direktem Ausblick auf die fiese Kirche, die alle Viertelstunden mindestens 3 Töne von sich gab – aber sei’s drum, die Nacht ist ja schließlich auch nicht allein zum Schlafen da!
Kommen wir zum Essen … Der Gruß aus der Küche war ein unglaublich lecker geschmortes Gemüse, das Baguette kam in 2 Sorten (Tomate-Chili und Curry) und wurde unaufgefordert nachgereicht, zur Vorspeise gab es gebratenen Blumenkohl mit Kichererbsen, Erdnüssen und Sesamsoße. In der Weinschale erkennt man dann auch deutlich unseren Blanc de Noir im Vergleich zum Weißen des Nachbartisches. Und wie Elli damals übrigens schon anerkennend erzählte: es kommen tatsächlich Franzosen zum Essen über die Grenze! Haben die auch schon gemerkt, dass es unglaublich lecker hier ist ;-).
Weiter ging es mit traumhaftem Lachs mit unaufdringlicher Barbecue-Soße (ja, wir hatten im Vorfeld Angst!) und gepopptem Schlagmichtot auf Risotto von rotem Reis mit Mangostückchen, die auch dem männlichen Part, der bisweilen Mangos nichts abgewinnen kann, gefielen.
Danach kamen Kalbsröllchen mit Erbspüree und einem sehr aromatischen Bohnen- und Pilzgemüse und als vierten Gang gab es dann ein Heidelbeermousse in Engelshaar mit Himbeer-Sorbet auf Heidelbeerkompott. Jaaa und selbst der Espresso kam nicht mit doofem Keks daher, sondern mit kleinem Parfait mit evtl. Quitten-Kleks.














Da erübrigt sich die Frage „zu Dir oder zu mir?“ – Nummer 5 bebt und über den Dächern von Ringsheim erglüht der Himmel …
Das Frühstück am nächsten Morgen war sehr abwechslungsreich mit mehreren teils selbstgemachten Marmeladen (Hammer: die Feige!), diversem Kleingebäck, Brot und Brötchen, verschiedenen Aufschnitt- und Käsesorten und Gemüsebeilagen. Zum Glück war Sonntag, so dass wir nach unserem Tagesausflug auch noch in den Genuß des Tarteorts kamen: Apérol für das Beerentörtchen mit Zitronenverbene-Crème und ein Mango-Ananas-Kokostörtchen zum Craft-Bier!







Kommen wir zum zweiten Abend! Unglaublich, wie lecker Tomaten & Zucchini als Gruß aus der Küche daherkamen! Alsdann gab es Wachtelbrüstchen mit Knusperbeilagen, frittiertes wachsweiches Ei auf Lauchgemüse, Wolfsbarsch mit Risotto und Ratatouille, Iberico-Schwein mit Kartoffelpüree und diversem Grüngemüse, sowie ein Ananas-Törtchen mit unglaublich leckerem Ananas-Sorbet.
Huaaa, liebe Heckenrose, Ihr habt uns nicht zum letzten Mal gesehen, das wird ein Nachspiel haben ;-))) Im Oktober!
[Nachtrag: Leider haben die Besitzer/der Koch/die Törtchenmeisterin der Heckenrose gewechselt …]







