Colmar revisited

Hauptsächlich zwecks Weinbeschaffung beim bewährten Winzer Cattin begaben wir  uns erneut nach Colmar. Ein entsprechender Kurzurlaub war von T bereits vor längerem eingereicht worden – das passte! Am Morgen war es saukalt und unterwegs teilweise spektakulär neblig.

Dieses Hotel können wir im Unterschied zur Pariser Dachkammer (in die wir aber tatsächlich auch noch mal gingen, nachdem wir ja nun wissen, was uns erwartet) wirklich empfehlen: Hôtel Turenne, 5 min fußläufig von der Altstadt.

Bevor wir uns ins Unterlinden-Museum begaben (ein bisschen Kultur muss dann doch auch noch sein! Nicht immer nur Alkohol, Shopping und Happen…), streunten wir noch ein wenig für diverse Besorgungen durch die hübsche Altstadt.

Nachdem wir beim Erstbesuch aus Unwissenheit das Museum Unterlinden ausließen, war es diesmal also fällig! Die Exponate aus allen Epochen wirkten ein wenig bunt gemischt und der Eintrittspreis war durchaus überraschend – hoch!

Richtig berühmt ist das Unterlinden-Museum freilich für den Isenheimer Altar (1512-1516) der beiden Meister Niklaus von Hagenau (Schnitzkunst) und Matthias Grünewald (Malkunst). Das ist uns natürlich wieder jede Menge Bilder wert!

Dann sind wir tatsächlich mal essen gegangen! Zum Pfeffel, auch empfehlenswert, und der Flammkuchen war auch viel besser, als im September beim Erstbesuch in einem anderen Lokal!

Wohlgestärkt folgte die Nachtwanderung zur Unterkunft. Nein, keine Bange, von unseren letzten Spitzenleistungen (siehe Paris oder München) waren wir weit entfernt. Colmar ist sehr übersichtlich! Aber wunderschön illuminiert bei Nacht …

Am nächsten Morgen mussten wir noch etwas Zeit totschlagen, bis wir um 12 Uhr zu unserem Mittagstisch durften. Dafür hatten wir auf das Frühstück verzichtet, aber auf dem Zimmer keinen Kaffee mehr 😉

So, und wenn ihr mal in Colmar seid, achtet darauf, dass ihr in den Drei Fischen essen gehen könnt, es lohnt sich sehr!

Die Heimfahrt war etwas anstrengender, aber letztendlich sind wir doch heile angekommen.
Als nächstes geht es endlich in die Niederlande – bleibt also dran!

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