Amiens

Was uns sehr freut ist, dass wir die Kirchen intuitiv in die richtige Reihenfolge gebracht haben. Rouen – mega, Tours – super, Orléans – wie schön, und Amiens – sensationell! Aber schaut selbst; und es gibt kein Video!

nein, das ist nicht der Kirchturm, außerdem müsste die Windschutzscheibe mal wieder geputzt werden (textete der Windschutzscheiben-Beauftragte …)
der Ruderclub in Amiens  
mitsamt Steg Samarobriva (aber ohne Ruderboote)
das wäre eine schönes Frühstücks-Café gewesen, aber die hatten noch geschlossen
schon wieder Fachwerk. P war sich nicht gewahr, dass es außerhalb des Elsaß‘ Fachwerk gibt
merde, schon wieder geschlossen!
die Cathédrale Notre-Dame d‘ Amiens – wie könnte es auch anders sein …

Architekturgeschichtlich ist Notre-Dame d’Amiens neben Notre-Dame de Reims die zweite klassische Kathedrale der französischen Hochgotik des 13. Jahrhunderts. Die Rolle als Vorbild für den „Dom“ trifft bei genauer Betrachtung nur für die Chöre zu, der Kölner, acht Jahre nach dem Amienser begonnen, beginnt ebenfalls fünfschiffig und hat ebenfalls ein befenstertes Triforium. (danke Wiki!)

Peter der Einsiedler
schon wieder der Arsch der Kathedrale, man sagt auch „Apsis“
der älteste noch erhaltene Vierungsturm einer Kathedrale in Frankreich
sind beide etwas ungünstig abgelichtet
gesammelte Deko-Objekte, man sagt auch Wasserspeier!
Westfassade
P ist begeistert, die Fluchtlinie der Decke ist ja mal mega!
nicht gerade fernab der Massen … aber für einen Pfingstsonntag nicht übertrieben
sehr filigran ausgearbeitet
immer diese Theatralik („Köbes, noch eins“)
nein, das ist ein anderes Ding (googlen ergab keine nähere Beschreibung)
dito
unten, unbekannte Leiche, CSI Amiens, übernehmen Sie
Johanna – wegen der sich P ein Geschwätz hat aufzwingen lassen, aus dem sie erst „Stunden später“ wieder rauskam

Zeit für’s Frühstück, wir hatten bislang noch nicht einmal einen Kaffee, das muss uns hoch angerechnet werden! Die Schwierigkeit bestand darin, dass es noch relativ früh am Tag war und die Bistros entweder im Schatten lagen oder eher so Marke „nee, lass mal“ (öko-vegan) wren. Letztndlich sind wir mal wieder bei …. die Auflösung kommt gleich!

pfingstlicher Straßenschmuck
lauschig
durstig (wir übrigens auch, man erinnere sich: les dieux ont soif)
horloge Dewailly
mit „Marie-sans-chemise“ – googlen bringt die Schöner schärfer, wir haben sie leider nicht wahrgenommen
die arme Ilse hat keinen Bock mehr auf so nen Driss
lieber was zu kauen
und wir endlich Kaffee und Croissants – mehr war nicht zu realisieren
Hôtel de ville
mit Jules Verne, dem berühmtesten Amienser (Miterfinder der Science Fixction-Literatur)
Ilsi, der Cosmopolidog
„mein Rathaus!“
von wegen Malmaison, für uns wär‘ das gut!
Belfried von Amiens
Omeletterie und Saladerie haben wir ja noch nie gehört
die Markthallen, tatsächlich geöffnet, nicht nur als Parkfläche genutzt
die Eglise Saint-Germain-l’Ecossais
die wird sicher schmerzlich vermisst werden heuite
die Eglise St-Leu
tu laisses!

So! Um halb 12 waren wir auf der Route Richtung Heimat und sind dort ohne Schwierigkeiten oder Höhenbegrenzungen gegen halb 5 angekommen. Dieser Urlaub war weitestgehend harmonisch und voller Impressionen und wird hiermit ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen. Man bedenke jedoch das Alter der Reisenden … vielleicht wird es in Zukunft (sprich nächstes Jahr) doch ein wenig geruhsamer, da wir stellenweise auf der letzten Tagesetappe reicht schweigsam waren 😉

lang lebe der Gepäckaufzug
der Maibaum hat es fast überlebt
Ours noir mit Frost-Pasties, die selten so wertvoll waren, wie an diesem Abend!
den Mega-Mohn haben wir ziemlich verpasst
und endlich sind wir mit dem Blog ajour, bevor es in spätestens 9 Tagen wieder etwas zu berichten gibt

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