Es ist mal wieder eskaliert. Eigentlich wollten wir nur auf ein Konzert und haben dann recherchiert, was es außenherum noch so gibt. Herausgekommen sind dann 2 Billigübernachtungen im Industriegebiet von Lauenau, der Konzertbesuch auf der LaGa in Bad (oder auch Bäääd) Nenndorf und eine Stippvisite in Osnabrück und Münster. Los geht’s.
wechselhaftes Wetter auf der Anreise mit Regenbogen auf dem Asphaltetwas aus der Zeit gefallen …ausreichend für zwei Nächtehere we go againder Hund ist plattimmer nochwir haben noch Zeit bis zum gigordentliche Parkplatz-Verhältnisse, das kennen wir auch andersda lang!LaGa-MotiveWasserstaub zur Kühlungvíel geknipste Tischgesellschaft – eigentlich ist es ja auch der Kurparknächstes Mal, Ilse war natürlich im Autoes blüht kurz vor dem schlechtesten Aperol seit Pisanoch ist PlatzMurder in Mississippi aus Belgie, die beste Vorband seit langem!
sehr ordentlichfrische Pinsa – sehr lecker!heiß?
Kanadier im Anflug
das bekannteste Stück
den Rest müsst Ihr selbst streamen
Der Meister hat mindestens 5 mal den Gag mit BÄD Nenndorf gebracht, ansonsten gab es minimale Längen im Auftritt (wenn halt der Schlussakkord immer wieder hinausgezögert wird …). Insgesamt aber eine überzeugende Darbietung. Für asoziales Publikum kann die Band ja nix. Wir müssen wirklich mal beim nächsten Mal dichter an die Vorderleute aufschließen. Auch diesmal haben sich wieder enthemmte Millennials vor uns gedrängt und ihre Scheiß-Mähnen uns ins Gesicht geschleudert – grusel!
es blieb trockenund der Rückweg war doch ausgeleuchtetMorgen-Ilsenrundeordentliches Frühstücknochmal den Hund lüften, bevor es wieder ins Auto geht
Osnabrück
Da wir beide noch nie hier waren und es im Stundenradius liegt, bot es sich an, die Hauptstadt des Osnabrücker Landes zu besuchen.
da sind wir extra in das Parkhaus mit den XXL-Parkplätzen gefahren, um dann auf einem ordinären Parkplatz zu landen …schön, dass das immer noch klapptdie Katharinenkirche war als erstes dranwas hier wohl so nachts abgeht???Täuflingsbildergaleriedie Gefallenen des ersten WeltkriegsDoppelfanfarewird wohl schlecht geheizt hier … (nein, es ist natürlich für die Kinderecke)
Wie sich gleich zeigen wird, sind wir zu alt für diese Studentenstädte (Matcha, Kaffee- und personalisierte Kuchenvielfalt und vor allem alkoholfrei), aber der Dom hat es dann herausgerissen. Das funktioniert ja in den Studentenstädten Köln und Bonn auch.
matcht Ihr mal selber …endlich normale Leute!und wo gibt’s jetzt was richtiges zu trinken?der Hund wäre immerhin versorgtnur hier, die original-Pommes – einzeln!der Peters-Dom, Osnabrück-Edition
St. Thomas!holy waterkeine ägyptischen Schakale …eindeutig: Holländerwobei der den Kibbeling hat – wir waren leider noch sattgegr. 1527das Rathausmenschlicher Wasserspeiererstmal noch nicht!nur hier, die echte Falafelnein, wir brauchen jetzt dringend Alkohol! Ernsthaft!doch, die hatte schon was zu kauen!Jubel! Die einzige Weinbar in der Matcha-Straße, bestätigt auch der Betreiber (Osnabrück sei da speziell)das Literaturbüro Westniedersachsen, was immer das bedeutet …schön ist es!*zerr*das Osnabrücker Schloss, spätes 17. Jhdt.der Schlossgarten ist nicht mehr ganz das, was er mal warleichte Ermattung
Da es noch recht früh am Nachmittag war, wollten wir noch mindenstens nach Minden …
Minden
Manche Tipps an der Autobahn sind gut, manche halt nicht … das braune Schild mit der historischen Altstadt von Minden gehört zu letzterer Kategorie. Aber wir hatten noch Zeit und es war auch nicht richtig schlimm – aber einen Umweg lohnt das nicht.
da haben wir mal wieder einen Kanaldeckel mit Stadtschriftzug gefunden!ja, hübsch, aber … wir sind einfach verwöhntdie Marienkirchemit eigenem Weinberg
Seitenansicht vom Weser-KollegEingang zur St. Martini-Kircheach, ein IKEA-Golden darf also rein …Ursula-Treppehalb-braune Parole – steht im Gegensatz zum sonstigen Gebarendie Wasserkreuzung haben wir mangels nahem Parkplatz leider sausen lassen
Auf dem Weg zum Steinhuder Meer sind wir an einem kleinen Örtchen vorbei gekommen …
im Harz gibt es auch noch den Ilsen-Fall – einen Wasserfall, den wir auch noch auf der Liste haben
Das Steinhuder Meer verfügt laut google über einen Hundestrand im Norden (im Süden auch, haben wir aber nicht mehr versucht). Der war gelinde gesagt enttäuschend, da völlig verschlammt, nicht gerade wohlriechend und für mehr als nur 2 Hunde sicher auch zu klein. Das kennen wir von woanders anders!
Egal, der Hund hatte schon Spaß – und wir waren danach eben eingesaut …
Am Abend hatten wir dann in unserem Gewerbegebiet ein Burger King-Menü.
Die zweite Nacht war im Gegensatz zur verhältnismäßig erholsamen ersten Nacht eine Katasrophe. Gegen halb 1 sind angetrunkene Engländer angereist, die direkt vor unserem offensichtlich offenen Fenster geparkt und gelärmt haben. Und am Morgen sind sie dann in aller Unschuld genauso lärmend gegen 8 Uhr wieder abgerauscht. Es waren aber noch ausreichend deutsche Gäste zeitgleich mit uns beim Frühstück, die den gesamten Raum beschallt haben und uns unsere ganze Beherrschung abverlangt haben. Und dann hat es auch noch genieselt! Egal, Münster liegt auf dem Rückweg. Und vor Ort hatte sich das Wetter dann auch gelegt. Aber richtig ruhig war es hier auch nicht … an diesem Woche fand das NRW-Fest statt, juhu, die Innenstadt gesperrt und jede Menge Volk unterwegs!
Münster
die Lamberti-Kirche war vorerst geschlossen wegen Messe und Taufeda fällt uns ein: wir wollten demnächst noch mal Game of Thrones sehen …kurzer Blick ins Rathaus – eindeutig zuviele Leute und kostenpflichtiger Eintritt!der lange Arm des Gesetzesdie Ortswappen von ganz NRWda kommt endlich der Rhein-Sieg-KreisHelden und Kirchhundem sehen ja auch interessant ausschon wieder so ein Hobby-Horse-Ding wie in Osnabrücksehr interessante Kerzen. Offensichtlich mit Gas gefüllt und mit begrenzter Brenndauer. Nachahmenswert
filigrane Marmor-Arbeitenohne Worte …auch ohne Worte!Ilse ganz bravvom Winde verweht
In der Zwischenzeit war die Lambertikirche wieder zugänglich und zwar durch eine stark farbige Schiebetür, die Assoziationen mit dem Fegefeuer hervorrief
hier scheint es im Winter echt kalt zu werden …recht heidnisches Symbol für den Weihwasserkessel – aber vielleicht ist es ja auch Teeundefinierbares Mischwesen am Fuß des Weihwasserbeckens
Zum Abschied gab es noch einen Münsterol, der immerhin besser war, als der Konzert-Aperol. Münster könnte ohne den ganzen Rummel eigentlich ganz hübsch sein, weswegen wir es nicht ganz abschreiben wollen. Osnabrück und Minden kann man hingegen als abgehakt betrachten.