Le Tour de la Tour Eiffel

Etwa 5 Häuser von der Dachkammer entfernt residiert „La Catrina“, ein echter Glücksgriff was unser Frühstück angeht. Es tut uns leid, dass wir nie die große Couscous-Karte probiert haben, bei dem formidablen Frühstück, muss das auch bombastisch sein. Jedenfalls entschieden wir uns morgens für die Formule 2, sprich ein Käse- und ein Schinken-Omelette mit der Formule 1 dazu, also Croissant oder Baguette, Orangensaft und Heißgetränk. Damit waren wir bestens für den Tag gerüstet. Am 2. Tag bekamen wir bereits einen größeren Tisch und am 3. Tag hieß es „comme d’habitude?“ – also wie immer. 

Auch wegen der Getränke hätte man mal abends vorbeischauen müssen
Sehr ungewohnt, aber ebenfalls vortrefflich, Salat am Morgen mit kongenialem Dressing!
„… jetzt knips endlich, ich hab Hunger!“
ein Bistro-Tisch reicht natürlich nicht

Wohlgemut begub man sich zur nächsten Métro-Station und gondelte nach dem Trocadéro. Dort in der Nähe befand sich unser erstes Ziel, Giesswein/Paris, damit T keine Schuhe online kaufen muss, mit seinen schwierigen Füßen. Aber … hélas (zu deutsch, &%$§!), da war mal wieder ein Bauzaun! Und kein Mensch wusste, wo der Laden hingezogen ist.

Die Telefonnummer war auch nicht (mehr?) vergeben. Ein kurzer Gedankenaustausch per Mail mit Giesswein/Austria ergub, dass es in Lutèce nie ein Ladengeschäft gab, sondern lediglich ein Auslandsbureau. Scheiß-Google für den inkompetenten Unfug!
Egal, weiter im Plan Richtung Trocadéro/Palais Chaillot …

Le Palais, BJ 1973, wie man vielleicht sieht
Goldmädschen – jedem Tierchen sein Plaisirchen
God bless the tourists
voilà die Plaisirchen der Dame des Hauses, und wenn Ihr glaubt, dieser Penis sei klein, dann wartet, was es morgen zu sehen gibt …
nein, wir haben keinen gekauft!
wie bereits gesagt, sehr schwierig, diese Sehenswürdigkeiten-Selfies!
jedem Stierchen sein … lassen wir das

Bis zur geführten Eiffel-Tour war noch ausreichend Zeit, so dass wir einen kurzen Abstecher nach New York an der Seine gemacht haben. Auch hier steht nämlich eine der fünf Pariser Lady Liberty-Repliken.

den sieht man hier im Veedel natürlich aus jeder Perspektive
auch das Flat Iron-Building ist in Paris viel schöner
und hier sehen wir die Chicagoer Hochbahn!
es geht bereits Richtung Seinehattan
noch dreht sie uns den Rücken zu, Blickrichtung gen New York übrigens
wie in Colmar etwa 12 m hoch, ohne Sockel
ganz schön androgyn, die Gute, ob man sie wohl gendern muss?

So, noch eine Stunde, dann müssen wir am Treffpunkt sein, also dann mal Rückmarsch, nicht weniger malerisch!

der Mann und sein Faible für Bötchen
typische französische Dach-Eier, in Colmar gab es die ja auch
die République Française wird zurechtgedengelt
P bestand darauf das Renault-Gebäude abzulichten, wo wir doch jetzt von denen ein großes Autohaus in der Nachbargemeinde haben!

So Ihr Lieben, jetzt wird es serious! Oder auch sérieux!
Hier ist er, der one and only, le seul Sendemast de la République!

Man kommt ja nicht mehr so ohne weiteres über die zweite Etage hinaus. Also buchten wir bei der History Group France eine englisch geführte Tour und haben uns dort vor Ort von der charmanten Concierge direkt noch eine Bötchen-Tour mit Champagner andrehen lassen (kommt gleich). Bei der Turmführung waren wir gottlob nur zu sechst: wir 2, 2 aus Virginia und 2 aus Griechenland. Unsere Guide Kenza war cool und kompetent und möchte gute Kritiken haben, damit sie mehr Touren bekommt. 

schwere Schäden an der Außenhülle
passend zu Ps Haarfarbe, ursprünglich war die Tour rot, dann unmöglich senfgelb und jetzt eben braun

Wollt ihr jetzt auch hoch?

der verpackte Arc de Triomph
das grüne ist der bois de Boulogne, der sich in einem Umkreis von 10 km ums Stadtzentrum spannt
am oberen Ende der Schwaneninsel steht die Freiheitsstatue
der nutzlose Tour de Montparnasse, das meistgehasste Gebäude der Pariser
Les Champs de Mars (gibt es in Colmar auch, mit dem beschissenen Kaffee, Ihr erinnert Euch?)
Invaliden-Dom
Sacré -œur
Notre Dame
sorry, können wir nicht mehr identifizieren
Orthopdoxe Kirche
Louvre
gab es natürlich noch mehr Beispiele
Pont d’Alexandre III
das Ursprungsrot
Eiffel und Edison
Ja seid’s Ihr denn bekloppt???

Seid ihr noch da? Dann können wir ja jetzt wieder runter!

„Boah Typ, nimm endlich den Weitwinkel raus, wenn Du mich photographieren willst!“
sehr geiler Espresso double!
was? Ihr kennt das Bild? Na und, uns doch egal…
Eiffel-Klo, da fällt das Monatsblut nicht so auf, sagt T, der sich damit auskennt …

Jut, dann kommt jetzt noch die Boots-Tour, und zwar veranstaltet von Vedettes de Paris! Voilà

die Route
tri-tri-tricolore
die tricolore auf dem Grand Palais, man beachte die umgekhrte Tricolore der Brückenläufer
Orthodoxe Kirche
Amerikanische Kirche
every bird’s darling
die goldbeflügelten vom Alexander III
dito
und das Brückensiegel
entsprechende Rückseite (russischer Adler oder so)
Märchenschloss eines Monegarchen (insider)? Nee, keine Ahnung, T weiß es auch nicht besser
schon wieder der Louvre
Musée d’Orsay (morgen, ich kann Euch sagen …)
Notre Dame …
… Notre Dame
Pont Neuf
Conciergerie
Obélisque
à votre santé
Genéviève, der T höchste Verehrung entgegenbringt, Retterin der MGs oder so …
les oiseaux autour de la tour
die letzte Métro, näääää
solide Leistung, auch an Tag zwo mit mehr Metrooh
das beste Abendessen, das man an seinem solchen Tag haben kann, wir hatten echt keine Zeit mehr für’s Ritz oder’s Catrina, désolés!
wenigstens einmal patisserie!

So, das war es für Tag zwei 😉 Danke für’s Durchhalten, demnächst mehr (Drohung!). x Bisou x

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert