2 fietsen te huur, alstublieft

Ja mein Gott, wieso eigentlich nicht! Als die Agentur anfragte, ob wir vielleicht auch Leihräder wollten und es auch die Option „3 Tage“ gab, war der Deal abgeschlossen. Und so standen pünktlich am Montagmorgen um kurz vor 9 diese 2 Prachtstücke vor der Tür und warteten auf ihren ersten Einsatz, der uns am späten Vormittag zum Supermarkt führte:

Todesmutig beschloss dann P, dass man bei eh nur 3 Tagen doch nachmittags noch eine Deichrunde draufsetzen könne

vom Deich aus sieht man ganz andere Dinge, als vom Strand aus
da hinten an die Landspitze wollen wir hin
so nah und doch so fern
rätselhafte Klettergerüste
aber runter an den Strand sind wir dann doch nicht
der Heimathafen liegt im Dunst verborgen
Sturmflutmahnmal
das veerse meer muss wohl mal ziemlich derb zurückgeschlagen haben
das sind doch mal schöne graffiti

Nach diesem respektablen Einstieg für ein komplettes Greenhorn wie P, die zuletzt vor rund 30 Jahren auf dem Fahrrad saß, war am nächsten Tag mit dem draufsetzen nicht mehr so lustig … und das bei unserem Mörder-Vorhaben, auf den oberen Finger über die Oosterschelde zu radeln. Und dann noch bei übelstem Nebelnieselschietwetter 😉 deswegen gibt es auch kaum Bilder von dieser 25 km-Tour:

Am 3. und letzten Tag (die Hinterteile taten uns schon wirklich arg weh!) rafften wir uns bei prächtigstem Wetter nur noch mal an das Ende des linken Strandes auf, um dann auch noch einen Kilometer zu Fuß „ums Eck“ zu gucken – nach Domburg laufen oder radeln können wir ein ander Mal …

beachtliche Wellen
Krebsdeckel
Strandläufer
noch einer
die Flut steigt doch schon ganz schön schnell
wunderbares Herbstlaub

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