Best of Station 2/Lourmarin

Der/die/das Mas de Foncaudette litt etwas unter der Krankheit der Hausherrin. Das ist nicht schön, das so herauszustellen, aber es hilft ja nichts! Der Hausherr, Jacques „das Phantom“, wirkte etwas orientierungs- und kopflos und wir wünschen den Beiden, dass sie bald wieder ihren normalen Alltag gemeinsam erleben können. Der Aufenthalt hätte sicher noch besser abgeschnitten, wenn alles wie geplant gelaufen wäre.
Einschub: Bereits im Folgejahr ist diese Station im Provence-Programm durch eine andere ersetzt worden und die Homepage auch nicht mehr ansteuerbar.
Kurz nach unserer Ankunft machten wir uns gleich wieder auf den Weg zum vorgebuchten Restaurant La Source ins Nachbardorf Cadenet:

Boinggg – das war ja wohl nix …
es gab keine Karte, sondern einen netten Conferencier, der uns durch die Auswahl führte
Auberginen-Crème, Caviar genannt
frittierte Chorizo
glücklicher Monsieur, Madame folgt per Video
Fisk
Volaille
Aaaah – aber man nimmt sich nur 3-4 Stückchen …
Antagonismus, oder? Saufen in der Wüste? Bedeutung unklar …
lauschiges Plätzchen @home

Da wir hier nur 3 Nächte hatten, blieb nicht viel Zeit, um herumzugammeln!

Am nächsten Tag trafen wir uns zusammen mit den Leipziger Reisegefährten Ines und Holger mit Marc, um rund um Cucuron und Vaugines etwas vom örtlichen vie en rose aufzuschnappen. Marc hat uns unsere ganzen Fragen zur heimischen Flora und Fauna beantwortet. Unter anderem sind diese riesigen schwarzen Bienen vom Stamme der Holzbienen, und wenn das mit der Klimaerwärmung so weiter geht, werden sie wohl auch bald bei uns heimisch sein.

Am Schluss hatten wir noch eine ernüchternde Weinprobe bei einem Bio-Winzer und ein von Marc hervorragend organisiertes Picknick.

Curcuron wird seit geraumer Zeit wieder gerne von jungen Leuten zum Existenzaufbau genutzt
Maibaum bzw. Pestbaum – aus Dankbarkeit, dass Cucuron vergleichsweise glimpflich während der Pest davon kam, gibt es Ende Mai ein Fest mit geschlagenem Baum, der an die Kirche gestellt wird
altes Waschhaus
coquelicots
je spitzer die Zypressen, desto älter (und höher, weil sie keiner mehr stutzen kann …)
die Geschichte hinter den Schnecken: je höher sie klettern, desto trockener ist es …
Currykraut – viele der unterwegs gesehenen Pflänzchen sind essbar!
Blauschwarzer Eisvogel
Mystische Orte der Provence, Teil 314: Die Tür ins Nirgendwo
fossile Muscheln als Wegbelag
Fast blüht er, der Lavandin
für die Kosmetikindustrie gezüchteter Hybrid, der echte Lavendel ist der Medizin vorbehalten und wächst eh erst ab einer Höhe von 600 m
Wohlsein unter Platanen back in Curcuron
jaaaa …. also ohne Sulfite ist der Wein nix für uns … der ist dann viel zu süß und schwer (Sulfite deckeln den Geschmack)!
wilde provenzalische Orchidee
herrlich, danke Marc!
Grenache, der Bio-Winzerhund

Auf dem Nachhauseweg fuhren wir den knapp 500 m entfernten SuperU an, um uns noch mit ein paar Happen für die nächsten zwei Abende zu versorgen, und knallten uns dann erstmal an den Pool. Bei dieser Unterkunft konnten wir auf eine Küchenbenutzung zugreifen und hatten Geschirr und Besteck. Einen Herd haben wir jetzt nicht wirklich vermisst, im Zweifel hätte es eine Mikrowelle gegeben. Wirklich toll war der lauschige Innenhof, den wir ganz für uns alleine hatten!

also die Paté hat im Urlaub viel besser geschmeckt, und dafür sind wir extra noch mal …
Lézard ohne Schwanz
Lézard mit Schwanz

Am letzten Morgen genossen wir noch einmal das „bunte“ Frühstück und steuerten dann die Olivenmühle Calanquet an: 

nach einer ausführlichen Führung und Verkostung konnte man dann kompetent und ohne böses Erwachen einkaufen!

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