Marseille

Massalia (gr.) oder auch Massilia (lat.), die der Sage nach von griechischen Einwanderern gemeinsam mit den einheimischen Kelten etwa 600 Jahre BC gegründet wurde, ist die älteste Stadt Frankreichs. Sie ist darüber hinaus auch die größte Stadt Frankreichs, das Stadtgebiet ist mehr als doppelt so groß wie das von Paris. Marseille ist die Hauptstadt des Départements Bouches-du-Rhône und der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Außerdem ist sie die Heimat unseres hochgeschätzten Pastis! Und Wiki sagt: „Die Bouillabaisse stammt aus Marseille und ist in ganz Frankreich und über das Land hinaus bekannt. In den Restaurants von Marseille gehört diese ursprünglich von Fischern aus nicht verkauften Fischen, Crevetten und Muscheln gekochte Suppe zum Standard.“ Also fahren wir da halt mal hin:

Womit wir nicht gerechnet hatten, ist der Umstand, dass es in Marseille so gut wie keine oberirdischen Parkplätze zu geben scheint. Zumindest nicht im Zentrum. All überall nur Tiefgaragen. Da hätte es auch noch Plätze gegeben, allerdings nicht für Trampelkarren mit Dachbox und einer lichten Höhe von mindestens 2,10 m (wir müssen das beim nächsten Mal unbedingt vorher ausmessen!). Letztendlich haben wir es nach ein paar Extrarunden ziemlich komfortabel sogar mit Schatten (!) geschafft und los ging’s:

kostenfrei, Schatten, unserer
besser geht es ja nicht, Pastis mit Blick auf die Kirche
Monument des Mobiles
l’Eglise des Réformés St.-Vincent-de-Paul
man beachte bitte den Luftballon in Bildmitte …

Weiter ging es nun Richtung altem Hafen mittenmang durch Marseille

unverzichtbare Versorgungsstelle, auch wenn es Bretonen sind
erfolgreicher Fischzug
das ist so ein geniales Prinzip, Parkscheibe war gestern!

Am Hafen angekommen war unser erstes Begehr ein Restaurant, um eine professionelle Bouillabaisse zu genießen. Marc hatte zweimal versucht, uns vorab einen Tisch zu reservieren, natürlich mit Genuss-Garantie, aber désolés, complet. Ein Ehepaar in unserer Unterkunft gab uns einen anderen Tipp, aber das Restaurant war etwas außerhalb des Hafens – eigentlich geschieht es uns also Recht. Wer sich mitten in die am lautesten „Touristenfalle!“ schreiende Kneipe setzen muss, dem gehört es nicht anders:

die sind viel zu früh abgeräumt worden!
Appetitlich ist anders … und schmeckt auch anders! Das haben wir selbst schon mal besser hingekriegt. Vielleicht hätte man doch in einem Restaurant ein paar hundert Meter weiter die Alternative für den stolzen Preis von 75 Euro gegentesten sollen … aber wer tut das schon!?

Dermaßen gestärkt (grmbl) stromerten wir dann durch den Hafen, spiegelten uns ein bisschen und besuchten die Église Saint-Ferréol, die einen das einzige Mal in den gesamten Ferien daran erinnerte, dass es so etwas wie Corona gibt:

auch wieder so eine Info von Marc: Pernod und Ricard sind vor ein paar Jahren fusioniert, damit die Konkurrenz in der Familie bleibt
Reste von der Blutspende-Veranstaltung am Vormittag
ob man da einen kleinen Pernod kriegt?
Notre-Dame-de-la-Garde
ach richtig … wie gut, dass wir noch eine Maske bei uns trugen …

Draußen war irgendwie mehr Lärm, als es eine einzige Großstadt aufbringen kann,
und siehe da, es gab eine Parade!

Akrobaten am Start
und direkt im Anschluss ist die Kehrmaschine drüber
ach … Karneval??

Weiter ging es für uns im eleganten Halbkreis zurück zum Auto – genug größte Großstadt

leider geschlossen, désolés

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