Casale San Giovanni

Die Anfahrt war schwierig … die letzte Stunde kreisten wir im Kreis, haha. Und wir waren froh, ein geländegängiges Auto mit Allradantrieb zu haben (wenn Italien, dann Fiat!), denn die letzten 700 m wären wir nie freiwillig gefahren!

Also das muss man sich erstmal trauen, diese semi-private Einfahrt …
und richtig: es hätte theoretisch Gegenverkehr geben können …

das muss doch hier sein?!
wäre schön, wenn jetzt noch jemand aufmacht …

Als wir dann nach 20 Uhr ankamen, haben wir eigentlich nur noch ausgepackt, uns gefreut und einen abendlichen Absacker zu uns genommen. Dies war also für die kommende Woche unser Refugium!

Am nächsten Morgen waren wir dann im Paradies.
Auch deswegen, weil wir scheinbar die einzigen Gäste waren!

Fliegengitter all’italiana – einfach Gardinen!
internationale Literatur im Schlafzimmer
kriechender Rosmarin! gab es dann im Spätjahr zuhause auch zu kaufen
während P zuhause knipst …
schleicht T in der Gegend herum und dokumentiert unsere Ländereien
direkt abgenommen haben wir die Dachbox, in Erwartung der ganzen Parkhäuser mit Höhenbegrenzung…

Erstmal Kaffee trinken und Zeitung lesen! Dann Wein für die nächsten Tage besorgen!

strada del vino, soso!
la Cura im Nahbereich, 2 x rot, weiß und rosé. Die gestachelte ist wohl Leihgabe des Museo del Torturo
Cane di degustazione , molto sbronzo …

Nicht schlecht, zumindest der rote … aber bevor wir da dann richtig eingekauft haben, hatten wir noch eine Alternative, die uns dann so richtig überzeugte. Hier also die gelungene Weinprobe bei Valentinis (die hätten auch Ferienwohnungen …). Aber es war auch so gefährlich genug, Resultat, 13 Kartons à 6 Flaschen! Kriegt man übrigens auch mit wenig Aufschlag im Internet

jede Menge Auszeichnungen
T lehnt jede Verantwortung ab
aber dann kann er doch nicht nein sagen! Schöner Erfolg – siehe rechts unten …

Der Mensch lebt ja nicht vom Wein allein!

Und überhaupt der Pool! Mangels Temperierung reichte es nur für ein Fußbad. Womöglich war der extra vor unserer Ankunft frisch eingelassen worden – brrr.

Was für ein Anwesen! Das kann man sich wirklich mal merken! -> https://casalesangiovanni.it/de/

Die Routenführung direkt ums Haus war nicht nur abenteuerlich, sondern auch schön bunt 

Disteln und andere Blaublütler, fast wie in der Provence!
unsere zuständige Abladestation
wenn man auf sein Navi vertraut … hat aber funktioniert!
besser als zuhause – völlig überraschend!
Landstraßenbepflanzung mit Löwenmäulchen – die Autobahn hat stellenweise Oleanderwälder im Mittelstreifen!
Mohn und Pinien – immer wieder

Am letzten Abend bzw. Nachmittag wurde es dann auf einmal „laut“ … es hatten sich andere Gäste angekündigt. Das Casale verfügt über 12 Appartements und Gabriele, der junge Mitbesitzer, verkündete „è finita, la tranquillità“ ;-)).
Vielleicht noch ein Wort über die Verständigung? Die Italiener überfallen einen regelrecht mit ihren Englisch-Kenntnissen und man muss sich schwer zur Wehr setzen, dass man italienisch reden möchte. Wenn man sich dann allerdings durchgesetzt hat, finden sie das wohl auch charmant ;-).
Jedenfalls dürfen wir wiederkommen, „spero di riverdervi presto!“

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