Cité de l’Automobile

Wiki weiß: „Die Cité de l’Automobile – Musée National – Collection Schlumpf ist mit einer Ausstellungsfläche von 25.000 m², davon 17.000 in einer einzigen riesigen Halle, das größte Automobilmuseum der Welt.“ T war da noch nicht, P mag auch alte Autos, alors, allons-y!
Der Eingang ist leider etwas schlecht ausgeschildert, und es gibt auch tatsächlich einen Parkplatz vor Ort, womöglich kamen wir einfach von der falschen Seite. Egal, wir haben es schließlich geschafft:

imposanter Eingang
gesammelte Kühlerfiguren
aber die zwei Apportierhunde gibt ed extra
erstmal kurz bei den ersten Autos vorbeischnlendern

Dann gab es eine kleinere Extra-Halle mit den Super-Schlitten!
Allerlei Bekanntes aber auch Unbekanntes:

Delahaye (F) von 1949

Weiter ging es wieder in der großen Halle mit den Vorkriegs-Schätzchen:

Reklameschilder inkl.
oder andere Preziosen
ein Bugatti! Aber als …
… Krankenwagen! Von 1932; da sich kein Käufer fand, wurde er dann während des 2. Weltkriegs zur Ambulanz umgebaut
geht auch mal ohne Motor, Pferdeschlitten aus dem 19. Jhdt.
Pferdepostkutschenschlitten aus dem 20. Jhdt.
oder mit Muskelkraft
oder solarbetrieben! Doch schon von 1984, Prototyp des ältesten bekannten solarbetriebenen Elektroautos, von Patrick Négro und Bernard Le Pivain, 2 Reise- und Technikbegeisterte, die damit dann 14.000 km zwischen Niger und Senegal unterwegs waren

Es schloss sich nun eine Miniatur-Auto-Sammlung an, bestehend aus Tretautos und Kirmes-Fahrzeugen

Dann kamen wir zu den 60er und 70er Jahren

zweisitziger R4 von 1969
Ellipsis von 1970
vorne und hinten Räder mit Lenkeinschlag, in der Mitte 2 starre

Weiter ging es mit den Rennautos:

man beachte den Barcode auf der Anzeigetafel oben rechts – sehr geil, damit bekommt man über die App SAM ein Bild und den entsprechenden Text der damit ausgestatteten Autos
Mercedes 1937
Maserati 1958
Ferrari 1954
Pegaso 1954

Als nächstes kamen wir wieder in eine extra-Halle mit weiteren Kostbarkeiten:

„la motte de beure“, R4 von 1954
endlich, ein Käfer! Heißt im englischen Text allerdings prompt Beatle …
1920er Jahre, Anhänger Tren-Car von Jean Henri-Labourdette

Zum Abschluss (wir hatten ja noch was vor) gab es noch ein paar Sahneschnittchen:

Lorraine-Dietrich Überlandbus für 9 Passagiere von 1907
dieser Mercedes von 1937 erinnert deswegen an den Käfer, weil beide von Ferdinand Porsche entworfen wurden
Tatra von 1937
Ei von 1942 von Artens (F)
„La Baleine“ von 1938 von Arzens (F)
Dynavia, 1938, Panhard-Levassor, verbrauchte damals schon nur 3,5 l auf 100 km und fuhr dabei doch bis 130 km/h
Aluminium-Karosserie von 1941 von AFC Grégoire
Hotchkiss-Grégoire von 1951-53, ebenfalls Alu
Peugeot 203 von 1950
R4 von 1956
und endlich die Ente, 1954
Peugeot Torpedo von 1922
Scott Sociable Tricar von 1923
Größenvergleich, auf einmal waren die Autos höher

Und auf dem Weg zum Ausgang flanierten wir noch hier dran vorbei:

schickes Gästebuch – allerdings ohne Stift
wird jetzt auch klar, wieso es LA voiture und LA mcchina heißt …

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