Wir haben festgestellt, dass wir im Grunde nur vier Urlaubsziele haben, und diese einfach alternierend ansteuern. Deswegen war dieses Jahr wieder Frankreich dran und zwar diesmal die Bretagne. Neu ist, dass wir zum ersten Mal drei Wochen am Stück unterwegs waren: die erste Woche verbrachten wir in der Nord-Bretagne, die zweite an der Westspitze und die dritte an der Loire.
Fangen wir also mit dem Norden an. Anreise über Rouen mit Zwischenübernachtung. Das sah folgendermaßen aus. Und zu allererst gab es morgens noch einen Mini-Maibaum, was die P schon arg gefreut hat!













Gegen 14:00 h kamen wir dann in Rouen an und sind direkt in die Innenstadt. Super war – und das zog sich durch den gesamten Urlaub – dass wir fast nie Parkplatz-Probleme hatten und auch noch finanziell unglaublich günstig geparkt haben: Beispiel in Rouen, 3 Stunden, 40 Cent, 800 m vom Zentrum bei einer Easy-park-Fläche, die man auch noch per Handy bedienen kann. Mit Dachbox wäre es auch in den Parkhäusern schwierig geworden, weswegen wir sie nach Ankunft am Domizil immer sofort abnahmen, mit dem Resultat, dass wir kein einziges Parkhaus gesehen haben.
























Da wir Ilse mit draußen hatten, ging es dann wieder einzeln durch die Kathedrale. Während der Wartezeit konnte man noch den charmanten Trubel der normannischen Hauptstadt auf sich einwirken lassen, mit Straßenmusiker, einer Touri-Bimmelbahn und einem äußerst redseligen Dombaugelehrten, der uns partout auf die Besonderheit des Butterturms hinweisen musste – ach ja.















Dann ging es Richtung Marktplatz zur Kirche der Hlg. Johanna von Orléans. Unterwegs guckten wir uns schon mal nach geeigneten Kneipen für unseren ersten Apéritiv des Urlaubs um.







































Kurz vor 17 Uhr, ab ins Hotel! Das Campanile in einem Vorort von Rouen, leistete uns gute Dienste. Da wir noch Verpflegung dabei hatten und gerade wegen großer Hitze, die aber im Vergleich zur aktuellen Hitze Ende Juni fast schon angenehm war, keinen Hunger hatten, verzichteten wir darauf, irgendwo einzukehren.






Über Nacht kühlte es etwas ab und der Morgen war nebelverhangen. Auf dem Hotelgelände wäre im Grunde auch schon ausreichend Grün für eine kurze Ilsenrunde gewesen, aber im Industriegebiet außen herum lief es sich entspannter. Nach einem kurzen Frühstück (ordentlich, aber wie immer zu teuer im Verhältnis) fuhren wir an die normannisch-bretonische Grenze. Dort in Ufernähe befindet sich eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Frankreichs – und es regnete. Daher keine Bergbesteigung, sondern nur Fotos aus der Distanz. T wagte sich noch näher ran, P blieb mit I im Regen stehen …
















Kleines Schmankerl am Rande: wir hatten uns vorgenommen, in knapp 2 km Entfernung mit Blick auf den Mont St. Michel in einem Restaurant zu Mittag zu essen. Dieses befand sich verblüffenderweise auf dem Gelände einer Kaserne und war nur mittels Code an einer Schranke passierbar. Der uns zuvor per Buchungsreservierung zugeteilte Code wurde allerdings nicht angenommen. Die Schranke blieb unten … Auch einige andere Autofahrer sind an der Stelle gescheitert. P ließ sich im Restaurant einen neuen Code ausstellen, der aber ebenfalls nicht funktionierte … Und nachdem das Lokal ohnehin düster und mit fraglichem Mont St Michel-Blick war, entschieden wir uns für einen taktischen Rückzug, und machten uns direkt auf den Weg zur ersten Unterkunft in Cléder. Dazu später mehr!
